Was ist das NS-Archiv und was ist es nicht?

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Was ist das NS-Archiv - und was ist es nicht?

  • Das NS-Archiv ist eine Plattform zum Sammeln, Ordnen und Wiederfinden von Quellenmaterialien aus der Zeit des Dritten Reiches, bzw. dieses betreffend.

Im weiteren Sinne gehören dazu auch Materialien zum Kaiserreich und Weltkrieg wie auch zum Zwischenreich der Novemberrepublik, sowie unter Umständen auch noch aus anderen Zeitperioden. Wie der Name bereits vermuten läßt, ist es ein Archiv rund um den Nationalsozialismus, wenn auch in weiterem Sinne.

  • Das NS-Archiv ist in seiner heutigen Form eine Plattform, welche technisch auf dem Wiki-System aufbaut.

Dies bedeutet, daß jeder Besucher grundsätzlich mitarbeiten kann. Nach einer einfachen Anmeldung kann er Seiten verändern oder sogar neues Material hochladen. Jegliche Mithilfe wird ausdrücklich begrüßt, ganz gleich ob jemand „nur“ Fehler und Vertipper in vorhandenen Artikeln berichtigt, oder aber eigenes Material einbringt. Bei Fragen stehen die Verantwortlichen gerne zur Verfügung.

  • Das NS-Archiv ist nicht das Ergebnis der Arbeit irgendeiner Organisation oder festen Gruppe.

Von dem NS-Archiv zu sprechen meint bloß die Plattform. Jede Mitarbeit am NS-Archiv wird von freien Autoren erbracht, die in ihrer Freizeit etwas dazu beitragen. Dies ist wesentlich: Der Einsatz geschieht aus eigenen, freien Stücken, es bestehen keinerlei bindende Verpflichtungen (zeitlicher oder quantitativer Rahmen) und eine Bezahlung für geleistete Arbeit wird natürlich nicht geleistet.

  • Das NS-Archiv ist nicht irgendjemandem Rechenschaft schuldig.

Wer diese Seiten besucht, der ist herzlich eingeladen, das dargebotene Material zu nutzen, zu berichtigen oder zu mehren. Während die Mitarbeiter verständlicherweise eher aus einer bestimmten weltanschaulichen „Ecke“ kommen dürften, machen wir ausdrücklich keine Gesinnung in irgendeiner Weise zur Pflicht. Jeder kann sich am Archiv beteiligen, wenn er ein Mindestmaß an Anstand aufzubringen in der Lage ist. Gerne können auch Neutrale oder auch unsere Gegner das vorhandene Material nutzen. Wenngleich das NS-Archiv sich wohl kaum als Quellenangabe in einer Facharbeit sehen lassen kann, kann es dennoch auch z.B. für Politik- oder Geschichtsstudenten ein guter Anlaufpunkt sein, überhaupt einmal Material zu finden.

Was sind die Ziele des NS-Archivs?

Das NS-Archiv möchte eine zentrale Sammelstelle für Quellen aus den uns betreffenden Bereichen sein. Um eine solche zu werden, ist zuerst ein ansehnliches Angebot an Material sowie in zweiter Linie eine brauchbare Ordnung unerläßlich. Auf längere Sicht hin wäre es schön, nach Möglichkeit Quellen in besonders guter Qualität liefern zu können.

Es ist dabei noch außerordentlich viel zu tun, denn derzeit befindet sich das Archiv noch in der ersten, der Aufbauphase.

  • Es müssen für die Zukunft weitere aktive Mitarbeiter gefunden werden, die das angebotene Material erweitern.
  • Es muß schließlich eine Richtlinie für Material im Archiv gefunden werden, welches eine weitestgehende Einheitlichkeit sicherstellt.
  • Es muß weiter an einer übersichtlicheren Anordnung gearbeitet werden.
  • Es müssen weitere Querverweise auf Metapedia hinzugefügt werden, um die Artikel besser zu erschließen und für den heutigen Leser brauchbarer zu machen.
  • Es wird auf lange Sicht nötig sein, wenn einmal eine handvoll fester Mitarbeiter gefunden sein wird, diese technisch zu schulen.

Man bedenke stets, daß das NS-Archiv in seiner jetzigen Form noch ausgesprochen jung ist. Es ist jedoch, obwohl es noch an fast allem fehlt, in weniger als einem Jahr gelungen, bereits über 1.400 Inhaltsseiten zur Verfügung zu stellen und langsam aber sicher eine vernünftige Anordnung des Materials zu finden. Eine Grundlage, von der man ausgehen kann, ist damit gelegt. Wenn nun über Kurz oder Lang weitere aktive Mitarbeiter zu diesem Projekt hinzustoßen, ist sicherlich zu erwarten, daß es in Zukunft noch weit größer, übersichtlicher und sauberer werden kann.

Was sammelt das NS-Archiv?

Jegliches Material, welches Einblicke in die Geschichte des Deutschen Volkes bis 1945 steht, kommt dabei grundsätzlich in Frage. Das Bewertungskriterium dieses Materials, und damit die Antwort auf die Frage, ob es ins NS-Archiv gehört, oder eben nicht, ist der Bezug zur großen Deutschen Freiheitsbewegung des Nationalsozialismus. Die zeitliche Entstehung der Quelle kann damit nur einen Anhaltspunkt für die Eignung bieten - der Schwerpunkt ist stets ein inhaltlicher.

Es können somit auch einzelne Dokumente von vor 1900 interessant sein: Der Nationalsozialismus bemühte sich ausdrücklich, versöhnend die verschiedenen Eckpunkte unserer deutschen Geschichte zu bejahen. Einige kühne Gedanken früherer Zeit nehmen damit teilweise das vorweg, was in der nationalsozialistischen Weltanschauung in bewußter, zusammengeballter Form Grundlagen bildete. Dazu gehören im weiteren Sinne neben Pionieren der Rassenforschung wie Gobineau, Mahner zur Judenfrage wie Treitschke oder auch große Männer wie der Motor des Preußischen Sozialismus, Freiherr vom Stein. Jedoch sollten solche Dokumente aufgrund ihrer zeitlichen Entfernung nur bei besonderem Gewicht Eingang ins Archiv finden.

Gleichzeitig heißt dies aber auch, daß nicht alles Material, insbesondere aus der Zeit zwischen 1933 und 1945 relevant sein muß. Der Fahrplan der Reichsbahn an südbayerischen Bahnhöfen von 1935 wäre ein Beispiel für ein Dokument, dessen Aussagekraft für ein geschichtliches und weltanschauliches Archiv als eher gering zu bewerten ist. Zwar vertritt das NS-Archiv die Devise, im Zweifel eine Quelle von fraglicher Nützlichkeit lieber doch aufzunehmen, als etwas abzulehnen, was für gewisse Fragestellungen doch hilfreich sein kann. In jedem Falle relevant sind jegliche offiziellen Erzeugnisse der NSDAP und nationalsozialistischer Kämpfer. Aber auch ein Liederbuch mit deutschem Liedgut kann durchaus erhaltenswürdig sein. Grundsätzlich sollte jedoch jeder Mensch mit seinem Verstand in der Lage sein, zwischen dem, was nützlich sein kann, und wirklich unnützem Material zu unterscheiden.

Wider unfruchtbares Nörglertum!

Wir haben wiederholt mit Staunen feststellen müssen, daß unser Einsatz hier Gegenstand von Kritik ist. Dagegen ist grundsätzlich nichts einzuwenden; es ist vielmehr schön, Rückmeldung zu erhalten. Einzig der mitunter anzutreffende Tonfall, der einem dabei entgegentritt, liegt teilweise jenseits aller Vertretbarkeit. Solchen Maulens um des schieren Maulens wegen soll an dieser Stelle nach Möglichkeit gleich ein Riegel vorgeschoben werden.

Daß ein Projekt wie dieses in den heutigen, ungeistigen Zeiten nicht mit allgemeinem Beifall rechnen kann, ist den Machern des NS-Archives stets bewußt gewesen. Selbst zu lesen ist vielfach schwer aus der Mode gekommen und bei denen, welche es noch immer tun, hat sich nicht selten der Hang zu einer selbsterklärten "elitären" Haltung ausgebildet. Kurzum: Ein Unternehmen wie das NS-Archiv steht von zwei Seiten aus in der Kritik. Auf der einen Seite läßt man vernehmen, Deutschland werde nicht am Studiertische befreit und man verachtet jegliche geistige Tätigkeit, um etwa „modernen Aktivismusformen“ Raum zu schaffen. Diesen Kameraden sei erwidert, daß ihre Sprüche jeglichen Weitblick vermissen lassen. Anders als bei der heute zumeist anzutreffenden Aneinanderreihung von Standpunkten, wenn man dies so nennen möchte, macht es das Wesen des Nationalsozialismus aus, daß er eine Totalität der Weltanschauung, also eine ganzheitlich-umfassende, alle Lebensbereiche durchdringende und zu ihnen Stellung nehmende Idee vertritt.

Daneben ist es heute unumgänglich, gegen die im Grunde haltlosen Vorwürfe und Verteufelungen vorzugehen, welchen wir und unsere Anschauungen ausgesetzt sind. Man kann sich noch so „modern“ geben - der heutige Bundesbürger ist geradezu darauf konditioniert, irgendwann zu fragen: „Und Hitler?!“ Im Idealfall fällen wir mit jedem Dokument, welches wir hier anbieten, potentiell zwei Legenden und Vorurteile. Dieses aber birgt für uns geradezu gigantische Chancen: Wenn die alte Weltsicht eines Menschen brüchig wird (was im Regelfall dann eintritt, wenn er erkennen muß, daß er an Lügen geglaubt hat), dann ist er meist gegenüber anderen Gedankengängen viel aufgeschlossener. Wir wissen längst, daß die Sieger des Zweiten Weltkrieges die haarsträubendsten Lügen über uns erzählt haben. Selbige leben davon, daß sie unwidersprochen bleiben. Dies aber zu ändern, und den Hammer wieder und wieder an das Lügenfundament zu setzen, ist unsere Aufgabe. Das heißt nicht, daß der Kampf um Deutschland alleine durch unsere Tätigkeit entschieden wird. Es heißt aber sehr wohl, daß unser Beitrag durchaus von Wert ist, in der Entlarvung der Lüge, in der Schulung und Festigung unserer eigenen Kameraden und letztendlich in der Bewahrung eines wesentlichen Teils unserer deutschen Geschichte.

Auf der anderen Seite jedoch mockiert man sich über Kleinigkeiten und prangert mitunter in geradezu herablassend-großkotziger Art und Weise etwa die teilweise unbefriedigende Qualität an. Den betreffenden Charakterlumpen sei ins Stammbuch geschrieben, daß ein falsch gesetztes Komma (!) ein durchaus eher entschuldbarer Fehler ist, als eine wirklich bis ins Äußerste getriebene, unkameradschaftliche und geradezu jeden zivilisierten Tonfall vermissenlassende Auslassung. Ein Wiki-System lebt von der Mitarbeit. Anstatt einen Vertipper höhnend anzukreiden, sollte man sich - ein wenig Charakter vorausgesetzt - einfach dazu herablassen, ihn zu berichtigen. Dies ist sogar schneller getan, als intensiv darüber zu meckern.

Einigen Leuten, welche in „leicht“ übertriebener Selbstherrlichkeit die Mitarbeiter des Archives durch die Bank weg als „Idioten“ darstellen zu dürfen vermeinen, sei weiter der Hinweis angetragen, daß das NS-Archiv mit den selben Schwierigkeiten zu kämpfen hat, die heute allgegenwärtig sind, allem voran: dem Problem des geringen Personals, der kaum vorhandenen Geldmittel und der knappen Zeit. Es ist heute nicht so, daß unser Land vor glühenden Nationalsozialisten überläuft, die gerade promoviert haben und sich gegenseitig in ihrem Eifer für unser heiliges Deutschland übertreffen. Wir sind gezwungen, mit den Kameraden zu arbeiten, die sich zur Verfügung stellen. Nicht jeder von uns mag eine akademische Ausbildung haben. Das sei zugestanden. Aber welche unglaubliche Blindheit hier bei einigen selbsternannten „Eliten“ eingesetzt hat, ist schier unbegreiflich! Wir sind hier nicht ein Karnevalsclub oder Wanderverein; wir führen Krieg. Krieg gegen die Lüge, Krieg gegen den Haß, Krieg gegen den Vernichtungswillen unserer Feinde. Und hier herrscht eine Situation, die wohl nicht erfreulich sein mag, die aber nichtsdestoweniger nun einmal besteht. Man kann nun darüber klagen, daß schon wieder die Versorgung nicht die Front erreicht hat. Einzig fruchtbar ist dies nicht. Es heißt in solchem Falle eben: Zähne zusammenbeißen und weiterkämpfen. Dem Faß schlägt jedoch den Boden aus, wenn Neunmalkluge nun noch ankommen und sich darüber beschweren, daß der Volkssturm die letzte Abwehr übernommen hat, bzw. allen Ernstes von selbigem verlangen zu können glauben, er möge in Ausbildung und Kampfkraft doch bitte den regulären Truppen nichts nachstehen!

Ein Beispiel sei gemacht: Die Hörbücher, die auf Unglaublichkeiten veröffentlicht werden. Vielfach ist die Kameradin, welche die Bücher einspricht, angegriffen worden. Ganz davon abgesehen, daß sie für ihre Stimme nichts kann, die manchen offenbar wenig gefällt - sie leistet einen wichtigen Beitrag. Wie viel wichtiger es doch ist, seine Zeit, z.B. während der Bahnfahrt, sinnvoll nutzen zu können, und mit einem MP3-Spieler die Inhalte dieser Hörbücher weiter verinnerlichen zu können! Dahinter steht die Tatsache zurück, daß sie möglicherweise nicht besonders fremdsprachengebildet ist. Sicher, es stößt unschön auf, wenn sie tatsächlich „Entente“ sagt anstelle von „Ontount“ oder wenn sie „a.a.O.“ als „am anderen Ort“ vorliest anstatt des richtigen „am angegebenen Ort“. Aber diese kleinen Kratzer, an denen sich manche offenbar stoßen - oder wohl eher: sich daran aufzuhängen belieben? - können das Verdienst der Kameradin wohl kaum schmälern. Nicht anders ist es hier im NS-Archiv. Unproduktives Meckern nützt keinem. Wirklich berechtigte Kritik anzubringen kann jedoch sinnvoll sein. Eigener Einsatz hingegen, um etwas zu verbessern, ist in jedem Falle sicher Gold wert.

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