Schwarze, französische, jüdische und deutsche Schmach!

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Alfred Rosenberg


Schwarze, französische, jüdische und deutsche Schmach!

„Völkischer Beobachter“, 14. April 1921.

In München wird in verschiedenen Kinos eben die „Schwarze Schmach“ auf Grund urkundlicher Beweise dem Publikum vorgeführt. Mehrere Akte hindurch ist man jedoch im Unklaren, ob das ein Anklagefilm ist oder eine versteckte Verherrlichung der ritterlichen Franzosen. Schwarze Soldaten, die lustig grinsen und manchmal unwillkürlich ein Lachen abnötigen, verfolgen ein deutsches Mädchen. Das flüchtet in eine Gaststätte. Es folgt Belagerung durch schwarze Franzosen. In höchster Not erscheinen weiße Franzosen, retten das Mädchen. Der Vater dankt, das Mädchen dankt, der Bräutigam dankt: der ritterliche Franzosenoffizier verläßt als Held den Schauplatz - ... Später kommen einige packende Massenauftritte. Der Schluß: ein Appell an die Menschheit! Jeder Deutsche hätte erwartet, Deutsche aller Stände zum Schwur vereint zu sehen, nicht ruhen und rasten zu wollen, ehe nicht die Verachtung und der Haß gegen alle diese Gemeinheiten am deutschen Rhein und ihre Urheber in der ganzen Welt, besonders aber in Deutschland, in jedem lebendig erhalten würden. Statt dessen wehmütig erhobene Frauenhände und das ergebene Wort des deutschen Frauenarztes: „Wir Deutsche sind so grausam hilflos ...“

Schwarze Schmach! Jawohl. Aber noch vielmehr: Französische Schmach. Denn die Verfrachtung der unglückseligen Wilden vom Senegal, aus den Palmenwäldern Madagaskars, in Ketten auf französische Schiffe geschafft und in die Wiege europäischer Kultur versetzt, ist die Ursache des Elends.

Der „ritterliche“ Franzose sagt im Film, er könne wenig tun, er müsse der „hohen“ Politik gehorchen. Und auch hier wollen wir das Tüpfelchen auf das i setzen.

Die „Münchener Zeitung“, die ständig zwischen zwei Stühlen zu sitzen als ihre Lieblingsstellung anzusehen scheint, schwang sich vor einigen Tagen dazu auf, die „Drahtzieher der französischen Republik“ zu kennzeichnen. Beileibe natürlich nicht mit einem eigenen klaren Angriffsaufsatz, sondern ziemlich unverbindlich mit einem Auszug aus dem Werk eines Franzosen Réboux, der die Poincaré, Viviani und anderen ehrgeizigen Rechtsanwälte als die Marionetten der Pariser Finanzkreise kennzeichnet: „Man nenne mir nicht“, sagt Réboux, „den Präsidenten der Republik, nicht den Kabinettschef, nicht die Minister, sie sind Puppen. Sie heben die Arme, drehen den Kopf, wenn die Banken an dem Drahte ziehen. Wir werden regiert durch die „Banque de France“. - Wer die Herren der Banken und der Börse auch in Paris sind, sagt die „Münchener Zeitung“ - natürlich - nicht. Es sind die Rothschild und die Hirsch, die Pereira und Ephrussi, die Reinach und Porges, die Meyer und Mayer, die Scharff und Markus usw. Kurz, es sind fast ausschließlich Juden!

Und wenn nun die „hohe Politik“ Frankreich zur Schwarzen Schmach zwingt, so wissen wir, wer letzten Endes keine teuflische Freude daran hat, das deutsche Volk in Schande zu stürzen, durch seine neuen Handlager vergewaltigen zu lassen.

Und das ist die jüdische Schmach unserer Tage!

Judas Schuldbuch ist voll, übervoll ...

Unlängst sagte ein kommunistischer Reichstagsabgeordneter öffentlich im Parlament des deutschen Volkes: die weißblaue, bayerische Schmach sei schlimmer als die schwarze Schmach! Dieser Schuft sitzt nicht im Zuchthaus, er ist nicht einmal vor Gericht gezogen worden, er ist immer noch „Volksvertreter“, die Sache ist - vergessen. Immunität!

Das ist die Deutsche Schmach von 1921!

Quellen

Anmerkungen

Im Original gesperrt gedruckte Abschnitte sind hier kursiv wiedergegeben. Ergänzungen in eckigen Klammern.

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