Paul de Lagarde und die Banken
Aus NS-Archiv
Alfred Rosenberg
Paul de Lagarde und die Banken
- „Völkischer Beobachter“, 8. Mai 1921.
Nicht selten haben die völkischen Führer mit dem Vorwurf zu kämpfen: „Warum kommt ihr erst jetzt mit euren Forderungen, warum habt ihr uns das alles nicht früher gesagt?“ Und immer muß dann geantwortet werden, fast sämtliche Forderungen seien schon vor Jahrzehnten ausgesprochen worden, nur habe niemand auf die Einzelkämpfer hingehört, da die ganze Welt im Taumel nach billigen Schlagworten und liberalen Phrasen begriffen war.
Auch die Verstaatlichung bzw. staatliche Kontrolle des gesamten Bankwesens als allererste Voraussetzung einer nationalen Wirtschaft, die unabhängig vom jüdischen Spekulantentum sein will, ist eine alte Forderung. Es ist Ehrenpflicht, auch in diesem Zusammenhange des Mannes zu gedenken, der einer der unbeirrtesten und aufrechtesten Deutschen gewesen ist, die uns das 19. Jahrhundert beschert hat: Paul de Lagarde.
Neben allen anderen Monopolen hat das Reich sich, nach Lagarde, das Geld- und Kreditmonopol zu sichern.
- „Dies entspricht den an eine für das Ordinarium fließende Quelle zu stellenden Anforderungen zuerst in der Hinsicht, daß Geld und der in diesem Zusammenhange dem Gelde gleichwertige Kredit von aller Welt gebraucht, daß also, was allen dienen soll, je nach ihrem Anteil an dem wirtschaftlichen Leben des Staates von allen gleichmäßig eingezogen wird ... Die Post, die Telegraphie, die Eisenbahn sind ganz in Händen des Reichs. Der Verkehr der Menschen miteinander und die Bewegung der Waren ist so ins Große gewachsen, daß an ihr niemand nicht teilnimmt. Alles aber, was alle angeht, gehört dem Staate. Ganz genau aber wie mit den drei Verkehrsmitteln gehört auch das Geld und der Kredit direkt in den Verwaltungsbereich des Staates“.
- Die Handhabung der nötigen Einrichtungen ist leicht zu treffen: „Hat die sogenannte, stark mit dem Judentum bemengte Reichsbank - eine Privatanstalt - durch das ganze Reich Haupt- und Nebenstellen, so kann auch eine wirkliche, wenn schon judainfreie Reichsbank - eine Staatanstalt - Haupt- und Nebenstellen durch das ganze Reich haben. Gibt es Postsparkassen, so kann es auch Reichssparkassen geben.“ Das Kreditmonopol wird dem Staate weiter viel Geld einbringen, zugleich aber auch den üblen zwischenhändlerischen Juden ausschalten: „Was das Reich erwirbt, werden die Juden natürlich nicht erwerben.“ Ein weiterer Nutzen des Kreditmonopols wäre das Einschränken des Börsenspieles. Manche verschämte Börsenspieler würden von ihren nicht sauberen Geschäften Abstand nehmen, wenn Reichsbeamte das Recht hätten, Einblicke in ihre Differenzgeschäfte zu gewinnen. „Das Geldbedürfnis kreditwerter Borger würde von nicht persönlich interessierten Beamten des Reichs, nicht von Blutsaugern fremder Nationalität befriedigt, das Geldbedürfnis unzuverlässiger und schwacher Hände zurückgewiesen, und durch letzteres, nur scheinbar harte Vorgehen, würde das Elend hintangehalten werden, welches jetzt der jüdische Geldmann so oft dadurch hervorruft, daß er unbesonnener Jugend in der Erwartung borgt, gegebenen Augenblicks die ehrenhafte, aber arme Familie durch die Rücksicht auf ihren Ruf zur Deckung leichtsinniger Schulden zu zwingen ...“
- „Entschuldigen würde den Inhabern der jetzt bestehenden Geldgeschäfte nicht zuzubilligen sein. Der Schwamm hat sich voll genug gesogen, um nicht noch mehr Wasser zu bedürfen. Wen der Zorn über unsere Ungerechtfertigkeit über unsere Grenzen treibt, der sol doch ja gehen; er erzeugt uns durch seine Abwesenheit eine Wohltat.“
Wie man sieht, hatte Lagarde den Punkt, wo der Hebel anzusetzen ist, um das deutsche Volk gesunden zu lassen, schon lange erkannt. Mit wenigen andern stand er allein, der Polyp der Banken aber umklammerte das Volk mit immer fester werdenden Umschlingungen. Und so zog das deutsche Volk 1914 in den Krieg und war - was die innere Organisation des Widerstandes gegen eine Welt von Feinden betraf - den Judenbanken ausgeliefert. Das System Ballin-Rathenau wucherte Deutschland aus und unterhöhlte den Boden des deutschen Hauses. Es wuchs die Unzufriedenheit. Diese wurde wiederum von Juden geschürt und mit Hilfe der ganzen Judenpresse auf die falsche Fährte gehetzt. Wie Rathenau später zynisch sagte: Die Weltgeschichte hätte ihren Sinn verloren, wenn Deutschland gesiegt hätte! Dieses Wort darf kein Deutscher vergessen.
Über Ballin-Rathenau verweise ich auf das erschütternde Buch von D. Arnim: „Die Juden in den Kriegsgesellschaften“. Was die Banken anbetrifft, so ist zu bemerken, daß den Grundstock des gesamten Geldwesens Berlins 280 jüdische Bank- und Wechselhäuser bilden, darunter die Firmen Warschauer, Mendelsohn, Bleichröder, Oppenheim, Heinemann, Goldschmidt. Die 100 Banken Frankfurts sind fast alle jüdisch. Hamburg hat rund 40, Hannover 30, München 20, Leipzig 12, Nürnberg 25 Judenbanken. Außerdem befinden sich noch 400 Banken Deutschlands in Händen des auserwählten Volkes. Genau so liegen die Dinge in allen anderen Ländern.
Die Verstaatlichung der Banken - vorausgesetzt, daß deutsche Männer die Regierung bilden - ist die erste völkische Forderung nach der Entfernung sämtlicher jüdischer Staatsbeamten.
Zu den mutigsten Vorkämpfern dieses national-sozialistischen Gedankens gehörte vor allem auch Paul de Lagarde. Die deutsche Zukunft wird ihm ein Denkmal setzen.
Quellen
- Völkischer Beobachter, 8. Mai 1921.
- Blut und Ehre III, S. 41-44.
Anmerkungen
Im Original gesperrt gedruckte Abschnitte sind hier kursiv wiedergegeben. Ergänzungen in eckigen Klammern.