Gegen die jüdische Bankenpest

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Alfred Rosenberg


Gegen die jüdische Bankenpest.

„Völkischer Beobachter“, 31. Mai 1922.
„Der heutige Tag hat die Freihet des Volkes vollendet.“
Ebert, Scheidemann, Landsberg am 9. November 1918.

Am 9. November 1918 hatten der Marxismus und seine jahrzehntelangen Vorkämpfer die völlige Macht in Deutschland in der Hand. Sie hatten Gelegenheit, dem ausbeuterischen Kapitalismus den Garaus zu machen. Es ist nicht geschehen. Das Gegenteil ist eingetreten: das Gewerbe, das Handwerk, selbst die nationale Großindustrie leiden, verkümmern. Die Aktien der großen und größten Unternehmungen gehen immer mehr in die Hände der jüdischen Großbanken über und das schaffende Kapital wird Packknecht der beweglichen, bloß leihenden Hochfinanz. An Stelle schaffender Leistung tritt die volkszerstörende Spekulation, die dem Untergang den Weg bereitet.

Man mache einen Spaziergang durch München. In ununterbrochener Reihenfolge schießen neue Banken und Bankfilialen aus der Erde. Die Deutsche Bank errichtete sich in einem königlichen Palais an der Ludwigsstraße einen Bankpalast und weitere Filialen. Ins ehemalige Odeon-Café zog die Bank Hardy & Co. ein. Die Bayerische Hypotheken- und Wechselbank eröffnete in der Ludwigstraße, in der Nordendstraße, am Bahnhof usw. Filialen. Die Mitteldeutsche Bank zog neben das Park-Hotel. Die Bank für Handel und Industrie (Darmstädter Bank) eröffnete eine neue Zentrale am Sendlingertorplatz. Eine Bank Peter Windhauer tat sich am Frauenplatz und Ecke Goethe- und Landwehrstraße auf. Herr E. Landauer etablierte sich u.a. Sonnenstraße 24. Der Münchener Bankvereien Sonnenstraße 4. Die Vereinsbank zog u.a. in die Bayerstraße. Das Mozart-Café, das Café Prinzregent werden umgebaut, um für Judenbanken Platz zu machen. In der Augustenstraße haben sich neue Banken niedergelassen, an der Neuhauserstraße tat sich solch ein Spekulationsinstitut auf, Anfang der Barerstraße trat das Bankhaus Guth ins Leben. Und neben dem Wittelsbacherpalais baut sich die jüdische Diskonto-Gesellschaft einen Bankpalast. Die Könige sind vertrieben, die Bankjuden sind an ihre Stelle getreten. Das war der Sinn der Verbrechertat vom 9. November 1918. Die „Freiheit“ eines Volkes wurde zwar vollendet, aber nicht die des deutschen, sondern des hebräischen. Dazu haben die Scheidemänner geholfen und tun es noch eben. Als - Arbeiterführer! Als - Kämpfer gegen den Kapitalismus.

Wie in München, so vollzieht sich der Ausbau des Wuchernetzes über ganz Deutschland. Bis in die kleinsten Städte dringen die Sendlinge des Ausbeutergeistes, und niemand ist da, der ein Machtwort dagegen einlegt. Weder ein Ebert noch ein Wirth noch ein Scheidemann: man sägt den Ast nicht ab, auf dem man sitzt.

Die „deutsche“ Revolution hat aber nicht nur den Kapitalismus in Deutschland auf den Thron gesetzt, sondern durch die Waffenstreckung und die darauf folgende Erfüllungspolitik auch im Auslande vor dem Untergange bisher bewahrt. In den Augen der anderen Völker erscheinen noch heute die jüdischen Börsen als die Retter der Vaterländer.

Deutschland ist heute, dank dem - sagen wir Entgegenkommen „unserer“ Reichsregierung schon soweit mürbe gemacht, daß die Zügel nach und nach straffer gezogen werden dürfen, besonders wenn die Redensarten vom „Pathos des Leidens“ und der „Arbeit für hohe Menschheitsziele“ Eingang in kranke Hirne finden. Um diesem neuen Betrug den Schein des Rechts zu erteilen und ihn mit einem Heiligenschein der „Wohltätigkeit“ zu umgeben, werden als Hilfeleistung „internationale Anleihen“ in Aussicht gestellt. Aus Neuyork kam Morgan mit seiner rechten Hand, Herrn Cohn, an, zusammen mit Otto Kahn (Mitinhaber von Loeb, Kahn & Co., an welchem Bankhaus Paul und Felix Warburg, Brüder von Max Warburg in Hamburg, Teilhaber sind), Hermes hat mit den Herren Bankiers untertänigst gesprochen und zugesagt, was das deutsche Volk erst später erfahren wird. Aber Max Warburg hat schon offen auf der Tagung der deutschen Industrie darüber gesprochen, was „Amerika“ für seine „Hilfe“ verlangen wird: Verpfändung des gesamten deutschen Grund und Bodens. Er muß es wissen, denn sein Teilhaber aus Neuyork ist es ja, der in Paris Herrn Hermes seine Befehle diktierte.

Die Beweggründe der „Hilfe“ des „prominenten“ Bankiers Otto Kahn sieht die „Frankfurter Zeitung“ u.a. darin, daß die „hochgradige Liquidität des amerikanischen Geldmarktes infolge von Goldanhäufung und wirtschaftlicher Depression erstmals in der amerikanischen Geschichte Amerika zum Interessenten ausländischer Bonds in großem Stil gemacht habe“ (Nr. 384). Zugleich fügt sie hinzu, daß Deutschland gut daran tun werde, „bei den Pariser Verhandlungen die deutschen Ziele nicht zu hoch zu stecken“. Zu allem Schaden noch der freche jüdische Hohn!

In welchen Verklausulierungen dem deutschen Volk der neue Weltbetrug der jüdischen Weltfinanz schmackhaft zubereitet wird, spielt keine Rolle in der Erkenntnis, daß das deutsche Volk zum Lohnsklaven für die ganze Welt verwendet werden soll. „Reparationen“ nach Westen ohne Unterlaß, nach Osten Lieferung von Kulis, um die Sowjetjuden von neuem zu stützen, um, wie Harden-Witkowsky sich ausmauschelte, Arbeiter, Techniker, Materialien usw. zu liefern, damit Frankreich wieder aufgebaut und der Ausfuhrhandel Englands und Nordamerikas wieder aufblühen könne! Das bedeutet der Vertrag von Rapollo als Vorbereitung für das internationale jüdische Banksyndikat, dem Deutschland sich durch die Rathenau-Regierung demnächst erneut verschreiben wird.

Gleich einem riesigen Tiefseepolypen haben die Aussaugerinstitute die ganze Welt mit ihren Fangarmen umschlungen. Alle „Regierenden“ haben sich diesem jüdischen Ungetüm ergeben. Die wichtigste Frage der heutigen Gegenwart ist der Kampf, der rücksichtslose Kampf gegen die chaoserzeugende Wirksamkeit der jüdischen Hochfinanz. Hier muß der deutsche Arbeiter Hand in Hand mit dem deutschen Bauern, dem deutschen Unternehmer gehen. Und umgekehrt: die deutsche Industrie muß einsehen, daß auch sie auf Gedeih und Verderb mit dem ganzen Volk verbunden ist und mit ihm denselben Feind hat. Den Feind, der sie schon eben, wo sie in einem Dividendentaumel das Chaos noch nicht sehen will, immer fester umschnürt.

Die „nationale Einheitsfront“ von „Vorwärts“, „Germania“ und „Berliner Tageblatt“ ist die unerhörteste Lüge der Gegenwart; es gibt nur eine Front: die Einigkeit aller Deutschen gegen die internationale jüdische Bankenpest und gegen die internationale jüdische Sowjetseuche.

Das ist der Kampf, den wir uns als Losung von allem Anfang auf unsere Fahnen schrieben. Unter dieser Fahne soll und muß sich einmal der Sturmtrupp zur Befreiung des deutschen Volkes sammeln. Alles was aufrecht ist und wahr, wird mit uns gehen. Der Sieg wird uns doch bleiben!

Quellen

Anmerkungen

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