Entlarvung des Kommunismus
Aus NS-Archiv
Alfred Rosenberg
Entlarvung des Kommunismus.
- „Völkischer Beobachter“, 15. April 1922.
Ein seit 15 Jahren im Dienste des Kommunismus stehender Vorkämpfer der Revolution ist der Russe Mjasnikow. Dieser Mann veröffentlichte 1921 eine Broschüre, in der er den Verrat an der Idee, der er zu dienen glaubte, geißelte und die heutigen „Arbeiter“führer als das, was sie sind, - als Betrüger -, entlarvte.
Mjasnikow sagt im genannten Buche, wenn er nicht ein der ganzen Arbeitermasse bekannter Führer sei, sondern bloß ein Fabrikarbeiter, so hätten ihn die heute Regierenden genau so „geflüchtet“, wie man in Deutschland Karl Liebknecht „flüchten“ ließ. Es sind gegen ihn verschiedene Mittel der Beruhigung versucht worden, aber er ließ sich doch den Mund nicht verbinden und versandte am 14. März 1922 einen Aufruf an alle Arbeiter der Welt, der ein erschütterndes Zeugnis unserer heutigen Zeit und ihres jüdischen Weltbetruges ist. Da dies Dokument von der gesamten Presse unterdrückt worden ist, seien hier einige bezeichnende Angaben wiedergegeben.
„Ihr, Genossen im Westen, könnt nicht wissen, wieviel Leiden und Schrecken die russische Arbeiterschaft im Lauf von vier Jahren hat durchkämpfen müssen. Hunderttausende der Besten ließen ihr Leben für die Revolution ... Die revolutionäre Stoßtruppe fiel in Ehren, aber der Gang der Revolution wurde langsamer, weil die Etappe versagte ... Der Historiker wird die eigentlichen Schuldigen dieses Zerfalls der geeinten proletarischen Armee und die wirklichen Henker dieser hunderttausend Menschen finden, der Opfer, die im Namen großer Ideen fielen, weil sie von ihren Führern betrogen wurden. Zum erstenmal taucht das Wort Verrat auf gegen die Führer der Proletariermassen. Diese Bezeichnung ist aber noch viel zu blaß, um die ganze Gemeinheit der doppelseitigen Politik zu kennzeichnen, deren Opfer wir alle sind, die sich voll Ehrlichkeit in den Dienst der Kommunistischen Internationale gestellt hatten.“
Nachdem sich Mjasnikow über den Bürgerkrieg und die allseitig begangenen Fehler ausgelassen hat, fährt er u.a. fort: „In wessen Namen drückt die stählerne Faust auf die Köpfe der Arbeiter und Bauern Sowjetrußlands? Wem dienen die neuen Ketten und Maulkörbe, die sich um deren Hände und Münder legen? Aus wem besteht die „revolutionäre Arbeiter- und Bauernregierung“?
„Das sind dieselben Demagogen, die einen Ozean von Blut vergossen haben, alles zu zerstören, aber nichts aufzubauen verstanden. Ja, noch mehr! Immer wenn sich schaffende Kräfte bemerkbar machen, werden sie von dieser selben Arbeiter- und Bauernregierung unerbitterlich unterdrückt ... Die Diktatur des Proletariats ist zu einer Diktatur einer kleinen Gruppe von Demagogen geworden, welche durch gemeinsame Interessen zusammengehalten werden, sich räuberisch an die Regierungsgewalt anklammern und ausschließlich die Gewalt verteidigen ... Die Kongresse, die allgemeinen Beschlüsse und Resolutionen sind für unterrichtete Menschen doch weiter nichts als eine Operette. Diese werden im Rat der Volkskommissare fabriziert mit dem einzigen Zweck, deren zusammenbrechende Struktur zu stützen, neu zu festigen. Wer wird an den russischen Arbeiter herangelassen? Man führt sie (Glieder der Zentralexekutive) auf einstudierte Versammlungen und sagte ihnen, daß dies russische Arbeiter seien. Nein. Den russischen Arbeiter haben eure Vertreter nicht gesehen, Genossen. Die große Masse der früheren Zeiten! Früher konnte er gegen den Zarismus als Regime einer anderen Klasse protestieren. Jetzt ist ihm der sittliche Grund dazu entzogen worden, weil er gegen die eigene „Arbeiter- und Bauernregierung“ auftreten müßte. Der russische Arbeiter hat in seiner Mehrheit längst begriffen, daß er betrogen worden ist. Er will euch warnen, nicht auch euch betrügen zu lassen.“
„Wir beschuldigen die Führer der Sowjetmacht des bewußten und wohldurchdachten Verrats an der Weltrevolution ... Wir beschuldigen sie, ein Meer an unschuldigem Blut vergossen zu haben ... Wir beschuldigen sie, die Führer einer neuen Bourgeoisie zu sein, die viel raubgieriger und hartherziger ist als die alte, ja sogar, die eigentlichen Treiber der härtesten und blutigsten Maßnahmen gegen die Arbeiter zu sein, durch die wir erbarmungslos ausgebeutet werden...“
Moskau, den 14. März 1922. gez. Mjasnikow, Baturin. Mitglied der KPR.
Dieses erschütternde Bekenntnis gehört in die Hand eines jeden deutschen Arbeiters. Aber nicht nur in dessen Hand, beinahe noch mehr in die unserer Intellektuellen, deren Gehirnerweichung durch das Lesen der jüdisch-demokratisch-pazifistischen Presse von Tag zu Tag zunimmt, in die Hände unserer Kathederbonzen, die über jede Tonscherbe Kleinasiens Bescheid wissen, aber über die Mächte des heutigen Lebens, über den Betrug, den seit vielen, vielen Jahren planmäßig vorbereiteten Betrug gar nichts, und höchstens anmaßend lächeln, wenn man sie darauf aufmerksam macht.
Zur selben Zeit, als der Kommunist Mjasnikow seinen unerwiderten Hilferuf hinaussandte, schrieb die börsianische „Frankfurter Zeitung“ einen Lobgesang auf - Lenin als Leitartikel: „Lenin ruht in sich“. In ihm ist „die ruhige Sicherheit des Blicks“, in ihm lebt „in der Tat etwas vom Geist des Feldherrn“. „Dieser Theoretiker, der Jahre seines Lebens in den Bibliotheken des Exils verbracht hat, besitzt die Eigenschaften des Mannes der Tat im höchsten Maße“ (1922, Nr. 248).
Rußland, das reichste Ackerbauland Europas, ist im Verlauf der „Regierung“ Lenins ein Leichenfeld geworden, eine Hölle, in der Millionen und aber Milionen hungernd herumirren, wo Millionen verseucht, verhungert sind und auf verlassenen Straßen ein elendes Ende gefunden haben. Trotzdem feiert das gemeine Börsenblatt, das jeden Deutschen, wen er nicht zur jüdischen Schutztruppe gehört, auch beim kleinsten Fehler - meist auch ohne einen solchen - mit seinem Kot bewirft, diesen skrupellosen Kalmücken. Es schwärmt weiter für den „schneidigen Kerl“ Ratowsky, den jüdischen Kommissar der Sowjetukraine, und spricht, voller Hohn über das gelungene Zerstörungswerk in Rußland, vom Sowjetstaat als vom „Staat der Arbeit“.
Quellen
- Völkischer Beobachter, 15. April 1922.
- Blut und Ehre III, S. 185-187
Anmerkungen
Im Original gesperrt gedruckte Abschnitte sind hier kursiv wiedergegeben. Ergänzungen in eckigen Klammern.