Die „Frankfurter Zeitung“

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Alfred Rosenberg


Inhaltsverzeichnis

Die „Frankfurter Zeitung“

„Völkischer Beobachter“, 14. August 1921.

Bismarck.

In seinen „Gedanken und Erinnerungen“ sagt Bismarck einmal: „Alles was Deutschland groß, reich, einig gemacht hat, ist immer von der Fortschrittspartei bekämpft worden.“ Dies war die bittere Erkenntnis eines langen Lebens. Aus niederem Empfinden und ungegorenem Haß gegen alles Große rotteten sich alle Kleinen und Mittelmäßigen zum Kampf gegen Deutschland zusammen, damals wie heute vom gesamten Judentum eifrig unterstützt oder geführt. Die vorlaute Sprecherin der „Fortschrittspartei“ aber war von jeher die „Frankfurter Zeitung“.

Sie, die nachher Bismarcks Namen pharisäisch in ihren Spalten erwähnte, hat den Schöpfer des Deutschen Reiches angefeindet, wie nie jemand anders. Niemals hätte in Preußen ein Minister an der Spitze gestanden, der „so wenig geeignet“ gewesen wäre, „alle Verhältnisse zu übersehen“ (6. Nov. 1862). Er sei von „Großmannspolitik“ besessen (1. August 1865). Der Sturz Bismarcks, heißt es später, sei eine „Erlösung Deutschlands an Haupt und Gliedern“ gewesen (1. Januar 1891). Bismarck sei nur ein „gewalttätiger Mann“ gewesen (27. Juli 1892), dessen „Staatskunst am letzten Ende darauf beruhte, über den größten Knüppel in Europa zu verfügen“ (31. Dez. 1898). „Das System Bismarck fällt ... Es wird kein Bismarck wieder kommen! hört man sagen, aber zugleich: auch für ein Bismarcksches System ist die Zeit dahin!“ (18. März 1890). „Möge auch von Bismarck gelten, daß nicht wiederkehrt, was einmal gegangen ist; die Nation wird dann den 18. März 1890 bald zu den Tagen zählen, deren man mit Freuden gedenkt“ (21. März 1890).

Die Anpöbelungen des Judenblattes gingen aber nicht nur gegen die große Persönlichkeit, sondern gegen Deutschland selbst. Als die Düppeler Schanzen gestürmt und Alsen genommen war, da machte die Frankfurterin ihrer Sehnsucht nach einem antideutschen Eingriff Englands mit folgenden Worten Luft: „Die Masse der Engländer knirscht - aber sie knirscht vergebens. Eine rasche Entscheidung ist aber wünschenswert, wäre es auch nur Schleswig-Holsteins halber und damit nicht der Krieg ... allzulange andauern und Deutschland sich dadurch unnötigerweise an das Verwalten des ohnedies übermächtigen Militärelements gewöhne“ (1. Juli 1864). Und später sprach das hochverräterische Blatt: „Bisher ist Deutschland in Gefahr gestanden, in Schleswig-Holstein um sein volles Recht gekürzt zu werden. Heute steht es in Gefahr, allzusehr zu siegen“ (9. Juli 1864).

Nach Bismarck.

Nachdem „dasjenige deutsche Unglück (Bismarck), von dessen Beseitigung die Wegräumung der übrigen Hindernisse, die sich der nationalen und freiheitlichen Entwicklung entgegenstellen“, glücklich aus dem Wege geräumt worden war, begrüßt das Judenblatt den neuen Reichskanzler Caprivi, der der Einwirkung von „unterrichteter Seite“ zugänglicher sein werde, als der „Heros des Jahrhunderts“ (15. Januar 1891).

Nun setzt von seiten der „Frankfurter Zeitung“ jenes planmäßige Unterhöhlen alles Deutschen ein, die bald versteckte, bald offene Verspottung alles dessen, was uns hätte heilig sein müssen, und die planmäßige Mühlarbeit, deren Ergebnisse wir heute erleben, läßt sich durch die Jahrzehnte hindurch verfolgen.

Die Verbrüderung des Blattes der jüdischen Hochfinanz mit dem Zentrum und dem Marxismus wurde immer enger. Schon damals, als August Bebel im Gefängnis saß, sorgte der edle Heer Sonnemann, als Besitzer der „Frankfurter Zeitung“, daß jener nicht verdurste und schickte ihm Wein in die Zelle. Und als Bebel herauskam, war dieser einer der ersten Gratulanten. Auf solche und andere Weise wurde Bebel eingeseift, von den jüdischen Führern der Sozialdemokratie ganz zu schweigen. Die Truppen Judas wurden organisiert, mit deutschfeindlichem Gifte geimpft, um „fertig“ zu sein...

Als Bethmann-Hollweg aus Frankfurt am Main Reichskanzler wurde, sahen die „freisinnigen“ Judenblätter in ihm mit Recht „ihren Mann“.

Das Kesseltreiben von Eduard VII. und Delcassé gegen Deutschland begann, auch Rußland fing an, seine Armee zu verstärken. Die bösen „Alldeutschen“, die das Unheil kommen sahen, hatten, wie seinerseits Bismarck, gegen die geschlossene schwarz-rot-goldene Front anzukämpfen und die Divisionen, die Ludendorff (der „militärische Verlierer des Weltkrieges“, 7. Juli 1921), verlangte, fehlten 1914 an der Marne...

Gegen das antisemitische Rußland durfte man patriotisch sein. Als Bethmann-Hollweg die „fatale Wirkung der beträchtlichen Aktivität“ dem Fürsten Lichnowsky schilderte, da fand die „Frankfurter Zeitung“, daß der deutsche Kanzler in „berechtigter Besorgnis“ sei. Um uns aber bei Gegenmaßnahmen nicht das Übelwollen der großen englischen Demokratie zuzuziehen, mußte Lichnowsky sich mit Grey aussprechen. Und obwohl dieser erklärte, Sasanow beabsichtigte scheinbar, die Entente „etwas kräftiger in Erscheinung treten zu lassen“ (22. Februar 1920), rechnete man auf Großbritanniens „Großmut“, anstatt sich - wie es gesundes deutsches Interesse gebot - auch mit Rußland zu einigen.

Dann folgt das Schaukelspiel: Patriotismus gegen Rußland, zartfühlende Anteilnahme an den Geschichte der „großen Demokratien des Westens“ und Auffangen und Einimpfen aller jener verführerischen und den deutschen Widerstandsgeist unterhöhlenden Sirenentöne der Feinde Deutschlands.

Bethmann.

Herr von Bethmann-Hollweg wurde von der „Frankfurter Zeitung“ den ganzen Krieg immer wieder gehalten, wenn es hieß, gegen die „nationalen Chauvinisten“ loszuziehen. Und als die unselige Friedensresolution der Erzberger und Genossen angenommen worden war, schrieb das Judenblatt am 20. Juli 1917 seherisch: „Gestern hat sich die Mehrheit (des Reichstages) jedenfalls bewährt, und das deutsche Volk wird die Früchte davon haben. Der alldeutsche Fanatismus ist zusammengebrochen.“ Dem Kanzler, „dem gestern mehr Gerechtigkeit widerfahren“ sei, als in den „wütenden Kämpfen vorher“, war die Politik der „Frankfurter Zeitung“ zu danken, dem Kanzler, der, nach dem Wort seiner Frau, mit dem „Berliner Tageblatt“ schlafen ging und mit ihm wieder aufstand...

Als die grauen Novembernebel sich 1918 über Deutschland senkten und das „unselige“ System („F.Z.“, 7. November 1921) gefallen war, da sprach das Frankfurter Hebräerblatt von dem doch von ihm geschobenen Bethmann-Hollweg und seinen Taten als von „grauer Beamtenpolitik“ (17. Dezember 1918).

Der Mohr hatte seine Schuldigkeit getan.

Wilson.

Es hätte wirklich nicht des späteren Eingeständnisses Wilsons vor dem amerikanischen Senat bedurft, daß die Vereinigten Staaten auch ohne den U-Bootkrieg in den Krieg eingegriffen hätten. Es wären auch nicht die Enthüllungen der „League of Free Nations Association“ nötig gewesen, daß Wilson seine 14 Punkte auf Bestellung des amerikanischen Agenten in Rußland, Herrn Edgar Sisson, „in kurzen, beinahe plakatartigen Sätzen“ verfaßt hat, aller dieser Dinge hätte es nicht bedurft, um jeden deutschen Instinkt mißtrauisch zu machen. Aber vergeblich kämpften deutsche Männer gegen die Propaganda der Feinde Deutschlands. Und eines der vielen Blätter, die das fremde Gift in den deutschen Volkskörper einführten, war (neben dem „Berliner Tageblatt“, dem „Vorwärts“ usw.) die „Frankfurter Zeitung“.

Wilsons „Menschheitsprogramm“ wurde mit Jubel begrüßt. Es hieße, Eulen nach Athen tragen, wollte man dies näher belegen. Wohl aber soll die „Frankfurter Zeitung“ uns Rechenschaft aus den Tagen ablegen, als das deutsche Volk, auf ihre Versprechungen vertrauend, die Waffen niederlegte.

Als die Ungeheuerlichkeiten des Waffenstillstandes bekannt wurden, und man den Deutschen endlich hätte reinen Wein einschenken müssen, schrieb das Blatt:

„Wenn auch Wilson den Sinn und die Größe der deutschen Revolution des Oktober 1918 voll erkannt hat, so hat er doch darüber keinen Zweifel gelassen, daß ... nur die Abdankung Wilhelms II. ihn bestimmen könnte, das Vollgewicht seines Einflusses geltend zu machen...“ „Die Regierung trägt die Verantwortung für die Art der Liquidierung des verlorenen Krieges; sie hat die Möglichkeit, vieles wieder gut zu machen, wenn auch der Lauf der Dinge im großen durch die Schuld des gestürzten Systems bestimmt und rettungslos zum Schlechten gewendet worden ist.“
Zweifellos ist es Wilson gelungen, die gröbsten Forderungen der Weltmächte, beispielsweise die französische auf das linke Rheinufer, und die Zügellosigkeit der Politik Lloyd Georges und Clémençeaus in für uns wichtigen Fragen mit Erfolg zu bekämpfen“ (7.11.1918).

Mit Verlaub: Woher wußte die „Frankfurter Zeitung“, daß Wilson die „Revolution des 18. Oktober 1918“ wirklich „voll erkannt“ hatte? Etwa durch Herrn Max Cohen in Kopenhagen, durch Herrn Max Warburg in Hamburg, oder direkt von Mr. Baruch in Neuyork, oder Brandeis, oder Jacob Schiff mit Schwiegersohn Felix Warburg, Neuyork? Oder von Herrn Sack, oder von Maurice Damour? - Und obwohl ein paar Sätze vorher von der „rettungslosen“ Wendung zum Schlechten die Rede ist, kommt wieder die Anpreisung der Wilsonschen „Erfolge“!

Als der schmähliche „Waffenstillstand“ unterschrieben werden sollte, wagte das Judenblatt zu äußern:

„So endet also der heldenmütige Kampf, und so wird die deutsche Kapitulation aussehen, so die Erbschaft, mit der der zertrümmerte Militarismus das deutsche Volk belastet hat. Schauerlich, höchst schauerlich. Aber dies alles, so hoffen wir, wird uns eine unendlich schmerzliche Vergangenheit sein. Was wir hier sehen, sind die furchtbarsten Bedingungen des Waffenstillstandes, die unsere Feinde - so sagte Wilson - Wilhelm II. auferlegten. Mit der deutschen Demokratie der Zukunft aber wird der Friede geschlossen werden. Wagen wir es, für diese Zukunft Erträgliches zu hoffen!“ (11.11.1918).

Noch lag das Joch nicht ganz auf Deutschland, und schon wird von einer „schmerzlichen Vergangenheit“ gesprochen und getan, als ob die schweren Bedingungen nur auf Wilhelm II. gingen, obgleich es ein paar Tage vorher noch geheißen hatte: „Bei jedem Hieb, den die Politik der Feinde nunmehr gegen Deutschland führt, wird nicht das unselige System unserer Vergangenheit, sondern das Herz des deutschen Volkes getroffen...“ (7. November 1918). Und dann wird das Volk auf den Wilsonfrieden vertröstet! Weiter heißt es nach ein paar Wochen:

„Die deutsche Republik kann und wird eine der stärksten Stützen der idealen Forderungen sein, die Wilson ... (wenn auch vorerst mit wesentlichen Abänderungen) erreicht hat ... Wilson hat das alte Deutschland für ein Hindernis eines wahrhaften Völkerbundes gehalten - und das war es auch -, die neue deutsche Republik dagegen kann zu seinem wertvollsten Bundesgenossen werden“ (22.11.1918).

Am 5. Dezember 1918 wird dem deutschen Volke vorgeschwatzt: „Wilsons Streben ist, in die Geschichte aller Zeiten als der große Wohltäter der Menschheit einzugehen, der ihr den ewigen Frieden gegeben und fest verankert hat.“

Dann rüstete sich Wilson zur „Friedensfahrt“ nach Paris. Und wieder kommt eine Lobhudelei:

„Wilsons Wort wird gehört werden müssen, unsere Feinde werden nicht die Möglichkeit haben, den ... Professor mehr oder weniger freundlich beiseite zu schieben.“ „Wenn seine Ankunft in Europa heute zu einem Weltereignis werden konnte, so verdankt dies der Präsident an erster Stelle der moralischen Kraft seiner Person und der imponierenden Konsequenz seiner Politik“ (21.12.1918).

Kurz vor Schluß des grausigen Jahres 1918 heißt es: „Präsident Wilson sagt, wie wir es sagen: „Deutsches Land muß deutsch bleiben“ (30.12.1918).

Und das Jahr wird mit dem Hohn beendet, Deutschland auf „eine Welt ohne Nationalismus und Chauvinismus, ohne Kapitalismus und Imperialismus“ hoffen zu lassen! (31.12.1918).

Enttäuschung über Enttäuschung kam. Fremde feindliche Gier konnte sich nicht genug tun, um immer neue Quälereien für das deutsche Volk zu ersinnen. Der „Friedensvertrag“ mit der „deutschen Demokratie“ übertraf die Bedingungen des Waffenstillstandes um ein Vielfaches. Und was sagte die „Frankfurter Zeitung“? Sie sagte u.a.: „Die Grundsätze, die Wilson festgelegt hatte, verkündeten dem deutschen Volke einen wirklichen Versöhnungsfrieden. Mit dem heftigen Drang des Verzweifelnden klammerten sich die Deutschen damals an die Wilsonsche Lehre. Sie versprach Heil und Rettung“ (14.12.1920).

Im Januar 1918 war das deutsche Volk nicht verzweifelt, im Frühling zog es siegend nach Osten, der große Kampf im Westen stand bevor... Die „Frankfurter Zeitung“ war es mit, die den deutschen Willen lähmte, und dem deutschen Krieger den Glauben zu nehmen versuchte, für eine gute Sache zu kämpfen.

Die Zermürbung.

Es gibt keinen jämmerlicheren Lesestoff als die Bände der „Frankfurter Zeitung“ vom Ende des Jahres 1918. Schritt für Schritt läßt sich die folgerichtige Unterhöhlungsarbeit verfolgen. Bald versteckt, bald offen wird, indem man den „Militarismus“ schmäht, die deutsche Widerstandskraft beschimpft. Zuerst wird lang und breit erläutert, die Person Wilhelm II. stehe einem gerechten Frieden entgegen, nachdem früher „Hausmachtansprüche“ die „rechtzeitige Lösung wichtiger Probleme (Elsaß-Lothringen) während des Krieges verhängnisvoll verhindert“ hätten.

„... Warum ersparte der Kaiser sich und uns nicht die tiefe Demütigung, daß wir, weil er blieb, dem feindlichen Auslande in immer neuen Erklärungen unseren Verfassungsumsturz nachweisen mußten? Warum brachte er uns in die elende Lage, immer neue und eindeutigere Antworten Wilsons entgegennehmen zu müssen, deren Reihe vielleicht noch immer nicht abgeschlossen ist?“ (6.11.1918).

Als die Wünsche der „Frankfurter Zeitung“ dann ihrer Erfüllung nahe waren, jubelte das Blatt, und wir wollen uns diese Worte merken: „Die deutsche Nation von heute ist nicht die von einst, die zufrieden war, unter Dutzenden von Monarchen ein dunkles Dasein zu fristen“ (7.11.1918).

Dann heißt es am 8. November:

„Die Bewegung, die zuerst in Kiel und Hamburg begann, ist, soweit man bisher sieht, nicht politisch-bolschewistisch. Sie ist in der Hauptsache eine Soldatenbewegung, gerichtet auf Abstellen von Mißständen.
... Ungeheuerlich wäre es, wenn der Kaiser auch jetzt zu bleiben versuchte. Denn was dann? Eine Regierung mit der Rechten gegen die Massen? Eine Diktatur gegen das Volk. Militärische Gewalt gegen den Aufruhr, der dann sofort die größten Dimensionen annehmen würde? Und dies im Augenblick des sich anbahnenden Friedens, den nur ein radikal-demokratisiertes Deutschland, niemals die Autokratie zu vereinbaren vermöchte?“

Wie die Frankfurterin doch unterrichtet war: ein „Abstellen von Mißständen“ würde „sofort“ ein Revolution zur Folge haben, wenn man der „Meuterei“ (wie die „Frankfurter Zeitung“ die Kieler Vorgänge selbst nennt) entgegentreten werde...

Das neue November-Deutschland von Judas Gnaden mußte nun nach drei Richtungen hin bearbeitet werden: erstens mußte der Glaube an die „Zukunft der Freiheit“ (8. November 1918) erhalten bleiben, zweitens mußte man die Freude am Sturz des Militarismus schüren, drittens sich vom „unseligen System“, nämlich dem Bethmann-System, das man selbst, als Vorstufe zur Katastrophe, unterstützt hatte, zu lösen, und es als einzig schuld an allem Übel hinzustellen.

Am 25. November 1918 ertönt so etwas wie eine Drohung: man dürfe das deutsche Volk nicht so behandeln, wie nach dem Dreißigjährigen Kriege. Dann kommt folgende Demagogie anläßlich der Rede Lloyd Georges, in welcher dieser einen Frieden „grimmigen Ernstes“ verlangt hatte:

„Die ganze Darlegung ist aufgelegter Wahlschwindel. Denn dies Programm ist nicht nur eine dreiste Verhöhnung des Wilson-Programms, es ist überhaupt gar nicht mehr durchführbar, denn die Entente, also auch Lloyd George, hat sich bereits mit der Forderung Wilsons (keine Entschädigungen) einverstanden erklärt. Wenn L. G. keine dauernde Besetzung in Deutschland haben will, so ist klar, daß er an seine Rechnung selbst nicht glaubt“ (12.12.1918).

Nun, dank der „Frankfurter Zeitung“ und anderen ähnlichen „führenden Organen“, wurde diese „dreiste Verhöhnung“ durchführbar, und die Partei der Juden trat frisch und fröhlich für die bedingungslose Unterschrift in Versailles ein! Es lief alles wie am Schnürchen.

Als die deutsche Abordnung zur Unterschrift des „Waffenstillstandes“ abfahren sollte, schrieb die „Frankfurter Zeitung“: „Ein schwerer Gang. Ein trauriges Ende. Es ist gekommen, wie es der Feind gewollt hat. Die deutschen Generäle, die ihren Namen unter das Schriftstück setzen werden, wodurch dem schrecklichen Morden Einhalt geboten wird, werden mit ihrer Unterschrift zugleich das tragische Ende eines Abschnitts deutscher Geschichte, das Ende des militaristischen Zeitalters, beglaubigen“ (7.11.1918).

Mit unglaublicher Gemeinheit wird hier das „militärische Zeitalter“ als in den deutschen Generälen verkörpert hingestellt. Stark und mächtig dürfen ja nur die Herren jenseits der Vogesen und des Kanals sein! Hat nur der auswärtige Feind diesen Zusammenbruch gewollt, nicht auch die Persönlichkeiten, die diesen Zusammenbruch als eine „große Zeit“ zu feiern wagten?

Der „Sieg“ der Entente war nicht zu leugnen, jetzt mußte die Schuld dafür dem bösen Militarismus angehängt werden. Die Nachweise, daß die planmäßige Zermürbung des deutschen Geistes schuld am Versagen der Heimat seien, nennt die „Frankfurter Zeitung“ „alldeutsche Entstellungen“ (9. November 1918) und meint: „Die deutsche Revolution hat von dem alten Regime die furchtbare Aufgabe übernommen, dessen Verbrechen und ihre Folgen zu liquidieren“ (7.12.1918).

Eisners Rede über die deutsche „Schuld“ am Kriege wird „freimütig“ genannt, die Veröffentlichung der gefälschten Akten wird begrüßt, Eisners Bemerkungen darüber mit verhaltener Freude verzeichnet:

„Ich habe die Geheimakten über den Ursprung des Krieges veröffentlicht, nicht, um die Entente aufzuklären, die kennt alle diese Dinge längst, aber das deutsche Volk muß endlich wissen, wem es die viereinhalb Jahre verdankt. Ich kann konstatieren, daß in diesen Wochen Bayern an Ansehen im Ausland gewonnen hat. Gestern habe ich einen Funkspruch der Agence Havas erhalten, aus dem zu erkennen ist, daß meine Veröffentlichungen im gewünschten Sinne (Verständigung mit der Entente) gewirkt haben.“

Das Verbrechen.

Am 2. Dezember 1918 stellte die „Frankfurter Zeitung“ fest, das Frontheer hätte das feste Gefühl gehabt, standhalten zu können, und daß es ihm „doppelt unbegreiflich“ erschienen sei, mit einem Male eine „bedingungslose und sofortige Kapitulation“ eingehen zu müssen. Daß der „Gewalthaber“ Ludendorff daran schuld sein soll, versuchte das jüdische Reptil schon damals den Deutschen vorzumachen. Aber wie der Jude letzten Endes niemals ganz schlau ist, weil die Eitelkeit oder die Gier immer wieder durchschlagen, so kann auch die „Frankfurter Zeitung“ sich nicht beherrschen, und spricht sogar ein paarmal - die Wahrheit.

Sie berichtete am 23. November 1918 stolz über die genannte Rede Eisners:

„Eisner betonte, die jenseits der Grenzen verbreitete Vorstellung, als sei die deutsche Revolution lediglich eine Folge des militärischen Zusammenbruchs gewesen ... sei falsch.“
In keinem Land ist so gegen den Krieg gearbeitet worden, wie in Deutschland. Die revolutionäre Strömung, die dem Krieg ein Ziel setzen wollte, war längst vorhanden und hatte im wachsenden Maße die Arbeiterschaft, wie auch die Kreise der Intellektuellen ergriffen!

Am 19. November 1918 hatte die jüdische Giftspritze das heimkehrende Heer mit der Begrüßung empfangen, das „Vaterland“, in das es zurückkehrte, sei ein „ganz anderes“ als dasjenige, das die Soldaten verlassen hätten; es hätte sich von „den alten Fesseln befreit“. Und um der Verhöhnung Deutschlands die Krone aufzusetzen, heißt es am 12. Dezember 1918:

„Heute möchte man auftreten und Zeugnis ablegen für diesen Staat, mit dem die Namen Friedrichs, Steins und Bismarcks unlöslich verbunden sind, der im Glück und noch mehr im Unglück die besten Deutschen angezogen hat, und von dem eine Kraft ausging, die mehr war als physische Gewalt. Wohl war er auf Macht gegründet, aber die Macht war ihm nicht Selbstzweck ... Es war das Verhängnis Preußens, daß dieses Machtprinzip schon unter Bismarck mehr und mehr veräußerlichte...
Wir werden den preußischen Staat, der war, nicht zurückrufen. Die Mächte, die ihn von innen heraus aushöhlten, haben gründliche und, nach allem Ermessen, dauerhafte Arbeit geleistet.“

Niemand hat den Staat Friedrichs, Steins und Bismarcks so begeistert wie die „Frankfurter Zeitung“, zu den „besten Deutschen“ hat sie nie gehört, sondern zu deren giftigsten Feinden. Im letzten Satz entlarvt sie sich selbst als jämmerliche Lügnerin, und stellt fest, der von ihr so gepriesene deutsche Zusammenbruch sei die Folge einer Aushöhlung gewesen.

Um auch den letzten Zweifel zu zerstreuen, wie die „Frankfurter Zeitung“ über den 9. November 1918 dachte, noch ein Satz:

Der nationale Gedanke hat bei dieser Bewegung (der Revolution) bewußt nicht mitgewirkt“ (15.11.1918).

Wie muß der Jude vor sich hingegrinst haben, als er dieses Geständnis machte! Wir wollen es ihm nicht vergessen.

Die „Erfüllungspflicht“

Als der Jude Rathenau seine Antrittsrede vor dem Reichstage hielt, da sagte er u.a., das deutsche Volk sei durch die Unterschrift und durch seine Ehre gebunden, den Friedensvertrag zu erfüllen. Man müsse sich entschließen, sich in „tiefe Not“ zu begeben. Es gebe keine „absoluten Unerfüllbarkeiten“. Die „Frankfurter Zeitung“ hoffte von Rahernau darauf, daß von ihm „alle Erfüllung“ abhängen würde (Nr. 395).

Als die Waffenstillstandsbedingungen und Lloyd Georges Forderungen bekannt wurden, heuchelte die „Frankfurter Zeitung“ den Mut vor, vielleicht nicht nachzugeben und der Entente die Besetzung Deutschlands anheimzustellen. Dann aber, dank wohl der „ungeheuren Tatsache, daß Deutschland von der Demokratie geführt wird“ (3.8.1921), wurden die Schrecknisse der Besatzung ausgemalt und - Unterwerfen anempfohlen. So ging es in Versailles, in Spa, in Paris. Ja, als in Spa ein paar hunderttausend Tonnen Kohlen abgehandelt worden waren, meinte die „Frankfurter Zeitung“, diese „Milderungen“ habe Deutschland nur seiner demokratischen Regierung zu verdanken.

Wir haben der Entente gegenüber keine Verpflichtungen. Sie hat sich wortbrüchig gezeigt, als das deutsche Volk, auf die 14 Punkte vertrauend, die Waffen niederlegte. Sie hat ihren eigenen Erpresservertrag von Versailles dutzendmal gebrochen. Die obige Rede von Rathenau ist einfach eine jüdische Provokation gewesen. - Daß Deutschland alles zahlen muß, ist für das Frankfurter Judenblatt jedoch selbstverständlich.

Um die Politik der Erfüllung, wie das Kabinett Wirth sie vertritt, wird heute im deutschen Volke noch gerungen. Vorangehen muß der geistig-politische Entschluß des Volkes: die Erfüllung mit all dem furchtbar Schweren, das uns auferlegt, auch wirklich zu wollen und aus solchem Wollen dann die Konsequenzen zu ziehen, die Würde des Tragens und des Pathos der Geduld ... Es erfordert den Willen, gewaltige Opfer tatsächlich zu bringen, ein karges Leben auf sich zu nehmen, ohne doch auch nur die Gewißheit des Erfolges zu haben...“ (21.7.1921).

Dieser Hohn des jüdischen Blattes ist bisher ungestraft geblieben. Die Ausführung der Sklavenarbeit nennt die „Frankfurter Zeitung“ die „Reperationspflicht“ (29.7.1921). Ein Wort und zwei Lügen: Deutschland hat weder etwas „wiedergutzumachen“, noch weniger hat es die „Pflicht“, dies zu tun. Es kann höchstens von Arbeitszwang die Rede sein. Aber mit abgefeimter Gemeinheit wird das Sklavenjoch als Ehrenschuld auffrisiert. Ganz so wie die jüdisch-sozialistische „Münchener Post“ es will, die den „Frieden mit unsern Feinden durch ein versöhnliches Opfer“ besiegelt und „gleichzeitig eine moralische Pflicht“ erfüllen will, wenn sie den „kategorischen Imperativ eines fremden Willens“ dem deutschen Volke „als Gesetz“ anzuerkennen zumutet. Weißt du jetzt, deutscher Arbeiter, wohin die Reise mit dir gehen soll?

Leipzig 1921.

Die Sommertage 1921 werden für jeden Deutschen stets als Tage der Schmach verzeichnet bleiben: es waren die Tage, da es möglich war, daß Männer, die jahrelang ihr Leben für Deutschlands Freiheit und Größe eingesetzt hatten, in Ketten geführt wurden, Tage, an denen der deutsche Richter den Büttel der Feinde „objektiv“ spielte, zur selben Zeit, wo französische und englische Feinde in den Kommissionen der Entente zu Berlin saßen!

Für diese Seite der Angelegenheit können die jüdischen Journaillen, die in der „Frankfurter Zeitung“ schreiben, natürlich kein Vreständnis haben: sie sprechen da von den „Wutanfällen der nationalistischen Kreise“ (5.8.1921), sie halten der erbosten Entente freundschaftlich vor, man könne die Urteile nicht allein auf die Anklage gründen, dann aber fügen sie hämisch hinzu: „Man kann darüber streiten, ob das Strafmaß in den bisher behandelten Fällen das richtige war.“ Dann möchte es die „Frankfurter Zeitung“ ausgerechnet dem „Obersten Rat“ anheimstellen, einen „unparteiischen Gerichtshof“ einzusetzen, um „jedes Kriegsverbrechen“ abzuurteilen (6.8.1921). Also die giftigsten Feinde sollen den Richter spielen! Genügt es an Hohn, Michel? Noch nicht? Dann aber vielleicht folgender Satz:

Es wäre politisch für uns besser gewesen, wenn als erste Fälle vor das Reichsgericht in Leipzig Dinge gekommen wären, in denen scharfe Urteilssprüche hätten gefällt werden können. Denn dann hätten sich die Blutdürstigen in den feindlichen Ländern vielleicht beruhigt. Dann hätte unser Land vielleicht in dieser Frage Ruhe bekommen“ (8.7.1921).

Das wagt man nach Versailles, Spa, London, nach der Zerstörung unserer Flotte, nach der Peinigung deutscher Kriegsgefangener noch lange nach Abschluß des Friedens! Das wagt man angesichts der Vergewaltigung im Osten und den Rheinlanden! Das wagt man angesichts der schwarzen Schmach dem deutschen Menschen gerade ins Gesicht zu sagen! Die Strafe dafür darf nicht ausbleiben, wenn es noch eine Gerechtigkeit und ein deutschfühlendes Volk gibt!

Deutschlands Zerstörung und die „Frankfurter Zeitung“.

Die „Münchener Neuesten Nachrichten“ machten einmal in einem lichten Augenblick die Bemerkung, die „Frankfurter Zeitung“ könne, ohne ihre Haltung zu ändern, sofort das Parteiblatt der „Unabhängigen Sozialdemokratischen Partei“ werden. Man kann ruhig weitergehen: die „Frankfurter Zeitung“ hat ihre Maulwurfsarbeit schon so weit getrieben, daß sie über die "USP." bereits hinaus gegangen ist und als die allerdirekteste Vorstufe des Bolschewismus zu betrachten ist.

Ende 1918 spielte die „Frankfurter Zeitung“ mit dem Gedanken der Weltrevolution. Sie meinte, der Siegestaumel der Westmächte könne eine Erhebung zeitigen. Daß dieser Verzweiflungsschritt nicht ein nationaler Sturm sein dürfe, war für die „Frankfurter Zeitung“ ja selbstverständlich und deshalb meinte sie, „diese (d.h. die bolschewistische) Weltrevolution“ könne vielleicht die letzte Möglichkeit der Hoffnung sein (1.12.1918).

Deutlich genug hatte sie sich vorher ausgedrückt:

„Wem diese Tonart - der Aufruf der „Prawda“ zur Weltrevolution - und die Herrschaft der Bolschewiki nicht gefällt, der muß immerhin zugeben, daß sie nun ein volles Jahr hindurch nicht nur ein Schreckensregiment, sondern auch den Kampf gegen den englisch-französischen Imperialismus durchgeführt haben, dessen Absicht und dessen Gesinnung soeben die Waffenstillstandsbedingungen für Österreich-Ungarn gezeigt haben. Wir befinden uns in einem tragischen Zirkel und müssen uns fragen, was wir lieber wollen: wehrlose Auslieferung an die Entente unter Wahrung der inneren Ordnung und des aus dem Kriege noch zu rettenden Eigentums, oder einen mit revolutionärer Energie geführten letzten Freiheitskampf. Diesen freilich könnte, wenn er überhaupt möglich sein sollte, nur noch eine auf rücksichtslosen freiheitlichen Grundlagen stehende Volksregierung (ähnlich dem nationalen Konvent der Französischen Revolution) führen und auf Schonung von historischen Überlieferungen und Rechten irgendwelcher Art könnte es dann nicht ankommen“ (8.11.1918).

Schließlich entschloß man sich zur bewährten Methode langsamer „Arbeit“, sprach gut für den Umsturz und schimpfte über „alldeutsche Unverschämtheiten“.

Nun hat - trotz aller freiheitlichen Demokraten - das völkische Gefühl in Deutschland einen gewissen Aufschwung genommen, und man kann verstehen, daß den Herrschaften um die „Frankfurter Zeitung“ herum nicht ganz wohl zumute ist. Daher greift er selbst, der Macher der Weimarer Verfassung, Herr Preuß, zur Feder und schreibt, im Angedenken an die Montagnards, „Bergbriefe“. Und was sagt dieser freiheitliche Demokrat?

„Vielleicht ist in der Zeit der revolutionären Diktatur nicht alles geschehen, was hätte geschehen sollen, um ein Wiederaufleben der Reaktion unmöglich zu machen ... Jedenfalls hat sich die deutsche Staatsumwälzung mit einer beispiellosen Schonung der Träger und Nutznießer des alten Systems vollzogen.“

Und damit man ja nicht im Zweifel sein solle, wie diese Worte gemeint sein können, predigt der Jude Preuß:

Die Majestät der Republik bedarf auch der Ruten und - Beile!“ („F.Z.“, 24.7.1921).

Der Gedankenstrich rührt vom Verfasser, ist also mehr als deutlich. Das „Berliner Tageblatt“ bringt die Herzensergüsse des nach Reaktionsblut lüsternen Juden mit Wonne ihren Lesern vor Augen unter dem Titel „Ruten und Beile“ (26.7.1921).

Deshalb ist es auch selbstverständlich, daß die „Frankfurter Zeitung“ bei der Krise der jüdischen Halunkenherrschaft in Moskau es mit ihnen hält. Sie haben viele Beile rot von Russenblut gemacht und stumpf geschlagen. Dies ist auch dir zugedacht, deutsches Volk, und Hugo Preuß ist der Prophet eines neuen Leiba Trotzki-Bronstein. Und du, deutscher Arbeiter, sollst den Henker spielen, um zum Schluß selbst von frisch herangezogenen Truppen Moskaus gehenkt zu werden.

Das jüdische Volk ist nie Herr seiner Gier und Grausamkeit gewesen. Aber durch die Überspannung des Bogens hat es sein letztes Ziel, die restlose Aussaugung, noch nicht erreichen können. Stets schüttelte erwachende Volkskraft den Schmarotzer noch von sich.

Dies hindert aber nicht, seine Instinkte aufzudecken. Und diese gehen auf die Zerstörung des deutschen Staates, auf die Vernichtung des deutschen Volkes!

Die Entente und die „Frankfurter Zeitung“.

Um den guten Ruf der Ententestaaten ist das Frankfurter Judenblatt natürlich sehr besorgt. Es meint zwar, Frankreich treibe „seit zwei Jahren“ eine „Politik der Ranküne“, aber da z.B. das oberschlesische Problem für den französischen Ministerpräsidenten zu einer „innerpolitischen Angelegenheit“ geworden sein soll, hat die „Frankfurter Zeitung“ „volles Verständnis für Briands Lage“ (8.8.1921). Also schwöre auf Herrn Briand, Freund Michel! Die „Frankfurter Zeitung“ warnt die Franzosen, unhaltbare Dinge zu oft zu wiederholen, denn je mehr „auch die Freunde Frankreichs diese Taktik durchschauen, um so mehr wird das moralische Prestige Frankreichs erschüttert“ (7.8.1921).

In der Zeit also, wo die politischen Giftmischereien endlich bekannt geworden sind, in einer Zeit, wo Frankreich durch die schwarze Schmach seinen Ehrenschild befleckt hat, spricht eine „deutsche“ Zeitung vom „moralischen Prestige“ Frankreichs...

Als eine scheinbare Spannung zwischen London und Paris eingetreten war, meinte die „Frankfurter Zeitung“ ganz richtig, daß man den drohenden Bruch weder in der einen noch in der anderen Zentrale leicht nehmen würde: „Wenigstens hat Herr Briand bis jetzt größere Vorteile in der Fortdauer der Entente erblickt“ (8.8.1921).

Aber nicht nur um die Einigkeit zwischen London und Paris ist die „Frankfurter Zeitung“ besorgt, auch die anderen Staaten werden zur Brüderlichkeit ermahnt. Z.B. so: „Zweifellos ist England an einer Festigung der englisch-amerikanischen Freundschaft viel gelegen, und dem Weltfrieden würde dies sicherlich große Dienste leisten“ (4.8.1921).

Wir haben stets die Ansicht vertreten, daß die Einigkeit der Entente bisher für Deutschland eine gewisse Garantie war.

Also für Briand ist die Einigkeit nützlich und für Deutschland ist sie sogar eine Bürgschaft, vermutlich des Friedens!

Am 1. August 1914 zog das deutsche Volk zur Verteidigung seiner Freiheit gegen die westlich-jüdische Plutokratie. Und die eben angeführten Worte der „Frankfurter Zeitung“ wurden am 1. August 1921 geschrieben! Ist das deutsche Volk jemals so gemein verhöhnt worden? Dann heißt es noch am 10. August 1921:

Wenn Oberschlesien oder auch nur das Industriegebiet nicht völlig deutsch wird, dann sind nur die allgemein-politischen Interessen der Entente daran schuld, die ihre Einigkeit nicht opfern wollte.“

Wir rufen den deutschen Staatsanwalt auf, die deutsche Ehre vor dieser bodenlosen Niedertracht zu schützen. Geschieht dies nicht, dann hat kein Mensch das Recht, sich zu beklagen, wenn die Dinge einen anderen Lauf nehmen und das deutsche Volk einmal selbst seine Ehre verteidigen wird.

Quellen

Anmerkungen

Im Original gesperrt gedruckte Abschnitte sind hier kursiv wiedergegeben. Ergänzungen in eckigen Klammern.